20 Oktober 2025

Tag 3 der Wanderung im Pfälzer Wald

 

Kartendaten ©2025 GeoBasis-DE/BKG (©2009), Google

Vielen Dank für Eure gedrückten Daumen - das Wetter war heute deutlich besser als erwartet. Es hat zwar ziemlich viel genieselt, aber einen soliden Landregen haben wir nicht abgekommen. Aber irgendetwas ist ja immer: Heute war es der Anschluss zwischen Bahn und Bus, den wir verpassten. Da der Bus nur alle 2 Stunden fährt, war ein Taxi die einzige Möglichkeit. Dafür konnten wir dann unsere Wandertour 30 Minuten früher starten. Das erste Highlight war der Felsen auf dem Lindelskopf.

Den Aussichtspunkt konnte 
ich mir nicht entgehen lassen

Der 9 Meter hohe Felsen ist mit einer Leiter zugänglich gemacht und oben drauf ist die Aussicht auf Ludwigswinkel grandios. Und einen Cache gab es am diesem Felsen auch noch!

Aussicht auf Ludwigswinkel

Heute standen nur etwas über 15 Kilometer auf dem Programm, dafür gab es aber etwa 600 Höhenmeter bergauf. Anders als gestern gab es kaum ebene Strecken, meist ging es bergauf oder bergab. Die Wege waren noch besser als gestern, häufig waren es schmale Pfade am Waldhang - aber in gut gepflegtem Zustand. Da gab es praktisch keine umgestürzten Bäume, die den Weg versperrten.

Wir haben unterwegs zweimal Rast gemacht in Bushaltestellenhäuschen in Petersbächel und Schönau, weil es eben doch noch leicht nieselte. Wir hätten es noch besser treffen können mit dem fast als Wohnzimmer eingerichteten Bushaltestellenhäuschen im Ort Gebüg. Aber da hatten wir leider gerade schon gefrühstückt und haben deshalb nur für ein Foto Platz genommen.

Bushaltestelle in Gebüg

Nach Schönau ging es dann auf den steilen finalen Anstieg, es standen nochmal 300 Höhenmeter auf dem Programm. Merkwürdigerweise unterschied sich hier mein Track von der Wegemarkierung (grüner Balken) und diesmal sind wir der Wegemarkierung gefolgt. Damit kamen wir allerdings nicht - wie erhofft - fast direkt an der Wegelnburg vorbei. Wir sahen einen Wegweiser dorthin mit 700 m Strecke und 130 Höhenmetern, das war uns zu viel. Im Ergebnis kamen wir dann viel zu früh bei der Bushaltestelle am Ziel an, wo wir etwa 70 Minuten auf den Bus hätten warten müssen. Wir haben stattdessen ein Taxi zum nächsen Bahnhof gerufen und waren eine Stunde früher als geplant in unserem Hotel in Rodalben. Eine halbe Stunde davon haben wir genutzt, um das Wahrzeichen von Rodalben und den Namensgeber für unser Hotel zu besuchen: Den Bruderfels

Der Bruderfels

Die beiden Steinsäulen sehen aus der Nähe viel beeindruckender aus. Natürlich gibt es hierzu auch eine Legende über zwei zerstrittene Brüder. Solche Legenden gibt es zu vielen Felsformationen hier. Wer Spaß daran hat, kann ja mal herkommen und den Felsenland Sagenweg oder den Felsenwanderweg Rodalben absolvieren.

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