Heute früh ging ich kurz nach sechs Uhr wieder auf Cache-Tour, allerdings nicht so erfolgreich wie gestern: Beide angesteuerten Caches konnte ich nicht finden. Immerhin hat es mit der Anzahl der Schritte und dem Kaffee für Dörte geklappt.
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| Morgenspaziergang entlang einer stillgelegten Bahnstrecke |
Als Cache des Tages habe ich den 25-Jahre-Geocaching-Cache geloggt. Dieser Cache ist locationless, d. h. man muss keine Dose finden, sondern nur eine Aufgabe erfüllen. Wo man die Aufgabe erfüllt, ist dabei egal. In diesem Fall musste man nur ein Foto von sich mit einer schon bestehenden Nummer 25 machen und dem Log beifügen.
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| So einfach kann Cachen sein! |
Als Aktivität für den Vormittag haben wir uns kurzfristig für "America's Stonehenge" entschieden. Dies sei angeblich die größte Attraktion von Salem, NH, dem Ort unseres Motels. Da muss man natürlich hin!
| Eingang zum Visitor Centre |
Es begann schon mal ganz gut: Wir beobachteten viele Streifenhörnchen, die blitzschnell hin- und herflitzten. Niedlich!
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| Streifenhörnchen |
Im Vistor Centre bekamen wir einen etwa 10-minütigen Film zu sehen, in dem die Stätte erläutert wird. Es klingt alles ganz logisch, dabei ist es das doch gar nicht: Wieso sollte es hier megalithische Strukturen wie in Europa geben, die aus der Zeit von vor Kolumbus stammten? Den ganzen Film hielten wir für pseudoarchäologisch und machten das unter anderem an der mit Google Earth verlängerten Sichtachse fest, die angeblich direkt über den Atlantik bis nach Stonehenge und dort durch den Haupttorbogen führt.
Mich erinnert das an Erzählungen von Dörte: Sie lügt ja nie, aber wenn jemand ihre Erzählung anders interpretiert, dann ist ihr das durchaus recht. Und wenn man darauf achtet, strotzt die Beschreibung der einzelnen Stationen von America's Stonehenge vor Begriffen wie "wurde restauriert" (= so aufgebaut, wie man es sich vorgestellt hat) oder "hält man für" (= könnte auch was anderes gewesen sein). Ein prominentes Beispiel ist der Opferstein mit seinen Abflussrinnen für das Blut. Wikipedia hält das eher für den Grundstein einer Ciderpresse ...
| Opferstein mit Rinnen für Blut??? |
Wir haben es lustig genommen: Es war ein schöner Spaziergang mit der Besichtigung von Pseudo-Hünengräbern. Und am Ende gab es einen Gift Shop mit einem Magneten für New Hampshire!
| In der Orakel-Kammer |
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| Magnet für New Hampshire |
Die Rückfahrt zum Flughafen und die Abgabe des Mietwagens waren problemlos und wir waren 2,5 Stunden vor der Boarding Time am Terminal. Dort stellten wir dann fest, dass unser Flug fast 2 Stunden Verspätung hat. Den Anschluss in Frankfurt werden wir wohl nicht bekommen, hoffentlich bucht Condor uns automatisch um. Wir konnten noch nicht gleich durch die Sicherheitskontrolle, denn ich musste erst noch zwei Liter Cola Zero austrinken. Aber jetzt sitzen wir in Boston am Gate und warten darauf, dass das Boarding beginnt.
Wir sind zwar noch nicht ganz zuhause, aber man kann jetzt wohl schon sagen, dass es ein toller Kurzurlaub war!
Anmerkungen von Dörte:
Besonders nett war der Stein, hinter dem man angabegemäß am 1. November die Sonne aufgehen sehen kann. Hmm, was ist an den anderen Tagen??? Dunkel??? Oder wird die Sonne an das hohe Firmament gebeamt???
| Sonnenaufgangsstein für den 1. November |
Und es gab eine Sonnenuhr mit einem daneben stehenden herausziehbaren Stock. So kann man natürlich jede Zeitzone abdecken
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| Dörte mit dem Sonnenuhrstock |
Und noch nachgeliefert ein Foto des Restaurants in Salem. Überall offene Feuer - kannn ich mir in Deutschland ohne meterhohe Glaswände kaum vorstellen. Ist aber schön (und warm).
| Offenes Feuer! |
Karte:

































