Heute standen eigentlich nur zwei Caches auf dem Programm: Einer in Vermont und einer in Rhode Island. Das bedeutete aber etwa 500 km Autofahrt, meistens auf Autobahnen.
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| Die lange Auto-Tour (Map data © 2025 Google) |
Noch vor dem Frühstück habe ich eine Runde in der Umgebung des Motels gedreht. Dabei habe ich noch drei weitere Caches in New Hampshire gefunden, darunter auch den Cache, den ich vorgestern wegen zu vielen Muggeln nicht suchen mochte. Auf dem Rückweg besorgte ich Dörte einen Kaffee vom Dunkin' Donuts, denn das Instant-Kaffeepulver auf dem Motelzimmer ist wohl ungenießbar. Ein guter Kompromiss: Ich bekomme meine Schritte an einem Tag mit viel Fahrerei und Dörte ihren Kaffee. Das werde ich morgen wohl wiederholen.
Bis zum ersten Cache in Vermont waren es etwas über 100 Meilen. Zwischen langen Autobahnstrecken gab es auch ein Stück Landstraße wie in einem deutschen Mittelgebirge: Sehr grün, viel Wald und ordentliche Hügel. In den Dörfern gab es meist Holzhäuser, die ein wenig an Skandinavien erinnerten, aber vor allem von den Farben her doch irgendwie anders aussahen. Mir gefiel es jedenfalls. Der Cache lag auf dem Parkplatz "Willkommen in Vermont" und hatte viele Favoritenpunkte. Kein Wunder, denn die Kiste war fast einen Kubikmeter groß!
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| Eine selten goße Box in Vermont |
Dörte wollte noch einen Magneten von Vermont haben. Im Besucherzentrum am Parkplatz gab es keine und man schickte uns 3 Kilometer weiter in einen Geschenkeladen. Wir fanden fix einen Magneten, aber Dörte könnte sich nicht so schnell von den vielen anderen hübschen Sachen losreißen, die es dort zu kaufen gab. Am Ende blieb es aber bei dem Magneten und einem längeren Plausch mit dem netten Verkäufer.
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| Magnet für Vermont Der Verkäufer hat das Foto selbst gemacht und 55 Stunden auf den Schnappschuss gewartet! |
Vom südlichsten Cache in Vermont bis zum nördlichsten Cache in Rhode Island waren es etwa 110 Meilen. Wieder war es meist Autobahn, zum Glück mit sehr wenig Staus. Kurz vor 14 Uhr kamen wir dort an und konnten den Cache dank eines cleveren Hints fix finden. Jetzt war alles erledigt, eigentlich mussten wir nur noch zurückfahren. Dörte hat sich erstmal im Auto zum Ausruhen lang gemacht, während ich in den Läden in der Nähe des Caches nach etwas zu essen und einem Magneten für Rhode Island suchte. Wir haben zwar Sonntag, aber einen offenen Supermarkt konnte ich trotzdem schnell finden. Einen Magneten gab es dort allerdings nicht. Wir steuerten anschließend noch zwei weitere Läden an, aber auch ohne Erfolg.
Die Rückfahrt zu unserem Motel betrug weitere 90 Meilen, diesmal leider mit einem längeren Stau. Im Motel angekommen kümmerte ich mich zunächst um den Online-Checkin für den morgigen Rückflug. Nach dem Abendessen überredete ich Dörte noch zu einem kleinen Spaziergang in das Tuscan Village (toskanisches Dorf), das Einkaufszentrum gegenüber vom Motel. Da war ich vorgestern Abend bereits und es hatte mir so gut gefallen. Heute, am Sonntagabend in leichtem Nieselregen, war es zwar auch nett - aber eben doch nicht so nett wie vorgestern. Man kann halt nicht alles haben ...
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| Lagerfeuer im Tuscan Village |
Anmerkungen von Dörte:
Vor den jeweiligen Abfahrten auf dem Highway gibt es Hinweistafeln auf die „attractions“ der jeweiligen Gegend.
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| Viele Attraktionen! |
Das kann eine Mall, ein Forest, eine Brewery oder sonstwas sein. Nur Abfahrt 97 hatte lediglich zwei weiße Flecken. Wie bitter ist das denn??!! Keine Farm, kein Gartencenter, tatsächlich NICHTS?!?!
Karte:





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