15 Juni 2025

Wanderung von der Mosel an die Saar, Tag 3

Heute war es ein ähnliches Höhenprofil wie gestern: 7 km bergauf am Anfang und 7 km Abstieg am Ende. Der Unterschied war, dass dazwischen nur ein ebener Kilometer auf der Höhe war (statt 8 Kilometer wie gestern). Antje schlug vor, dass Petra sich ja die Bergaufstrecke mit dem Auto hochfahren lassen könne, ein Vorschlag, den Petra sofort annahm.

Kartendaten © 2025 GeoDasis DE/BKG (©2009), Google

Ich verließ das Haus also allein um 8:20 Uhr und fuhr mit Bus und Bahn nach Serrig. Um 9:30 Uhr konnte ich mit dem Aufstieg beginnen und um 11:20 Uhr sollte ich Petra oben an der Kreuzung mit der Landstraße treffen. Antje würde sie dort hinfahren.

Im Ort Serrig stolperte ich über ein hübsches Schild, aus dem ich erfuhr, dass Serrig mit der Stadt Preetz in Ostholstein befreundet ist. Ich konnte im Internet nichts über eine Städtefreundschaft finden, aber es gibt in Preetz einen Serrig-Weg und der Musikverein Serrig hat schon zwei Konzerte anlässlich von Jubiläen des Preetzer Sportvereins gegeben.

Städtefreundschaft Serrig-Preetz

Der Aufstieg begann steil und ich kam an Pferdeweiden vorbei. Da musste ich natürlich gleich an die heutige Pferdesegnung denken, aber die beiden Fohlen auf der Weide schienen nicht dafür ausgewählt worden zu sein.

Stute mit zwei Fohlen

Der Weg ging über offene Felder, aber es war bewölkt und daher nicht so eine Strapaze wie gestern. Nach einem ebenen Kilometer wurde es dann wieder steil und es wurde doch noch anstrengend. Nach 5 Kilometern machte ich eine kurze Pause und dann ging ich die letzten 150 Höhenmeter an. Ich war etwa 15 Minuten zu spät am Treffpunkt, wo Petra schon auf mich wartete.

Ein ganzes Meer von Fingerhut

Inzwischen hatte es angefangen zu regnen, aber es war nur ein leichter Nieselregen. Damit kamen wir gut zurecht und der Abstieg verlief problemlos. Es war sogar sehr schön, durch diesen leicht verregneten Wald zu gehen: Die verschiedenen Grüntöne sahen toll aus und das Murmeln des Baches neben unserem Weg passte wunderbar dazu.

Wandern durch den verregneten Wald

Das Highlight der Wanderung war der Aussichtspunkt am Vogelfelsen. Das war ein fantastischer Blick und ein toller letzter Rastpunkt. Wir konnten von oben schon den Bahnsteig identifizieren, auf dem wir zurückfahren würden. Von oben sah es aus wie eine Modelleisenbahn!

Vogelfelsen, die beste Schutzhütte im Hunsrück

Der Abstieg wurde dann am Ende doch noch steil und wir haben den direkten Zug nach Trier um etwa 50 Sekunden (!) verpasst. Mit einer Umsteigeverbindung sind wir dann aber doch noch vor 16 Uhr wieder bei Antje angekommen.

Wir genießen unsere letzte Rast des Tages

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