Gestern bin ich mit meiner Freundin Petra von Norddeutschland nach Trier zu meiner Schwester Antje gereist. Dort kommen wir für einige Tage unter, während wir eine mehrtägigige Wanderung von Trier bis ins Saarland machen. Unsere Ehepartner sind beide nicht so begeistert vom Wandern und wir freuen uns, dass sie uns diese Tour machen lassen.
Diese Wanderung hatte ich eigentlich für das Jahr 2024 geplant, musste sie aber wegen meiner damaligen gesundheitlichen Probleme absagen. Jetzt lasse ich die Planung in leicht geänderter Form wieder aufleben. Die wichtigste Änderung ist dabei, dass wir ohne Gepäck laufen und auf Bahn und Bus vertrauen. Heute ging es von Trier bis zum Bahnhof Wiltingen (17,8 km, 324 m bergauf, 356 m bergab).
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| Kartendaten © 2025 GeoDasis DE/BKG (©2009), Google |
Wir starteten um 8 Uhr und gingen zunächst durch Kleingärten und die Trierer Südstadt bis an die Mosel. Dort unterhielten wir uns kurz mit einem Schäfer, dessen Herde nur aus 4 (!) Tieren bestand. Für wieviele Kilometer Uferböschungspflege das wohl reicht?
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| In diesem Hotel war wohl niemand zu Gast! |
Es ging dann einige Kilometer an der Mosel entlang und wir erreichten ein Pegelhäuschen. Es wurde 2012 beim Bau der neuen Staustufe errichtet und die Pegelstände der verschiedenen Hochwasser an der Mosel waren dort angezeigt.
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| Die höchsten Wasserstände waren für Petra auch mit dem Stock nicht zu erreichen! |
Nach eine Frühstückspause verabschiedeten wir uns bei Kilometer 6 von der Mosel und es ging auch mal bergauf. Die Steigung war gemächlich und viele Strecken waren schattig. Sonst wäre es an diesem Tag auch wirklich sehr anstrengend gewordern. Gelegentlich ging es aber doch durch den Sonnenschein und wir haben hübsche Blumenwiesen gesehen.
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| Bunte Blumenwiesen |
Nach der Mittagspause kamen wir in das Konzer Tälchen. Hier trafen wir auf noch mehr Radfahrer als auf dem Moselradweg. Die Gegend ist durch Weinbau geprägt und das bedeutet vor allem, dass es wenig Wald und viele Weinberge gibt. Eigentlich ist das nicht schlimm, aber bei über 30 Grad und praller Sonne sind das nicht gerade ideale Wanderbedingungen.
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| In den Weinbergen des Konzer Tälchens war es sehr heiß! |
Zum Glück kam die nächste große Steigung erst etwas später, als der Weg wieder beschattet war. Inzwischen war es schon nach 12 Uhr und die Hitze machte uns immer mehr zu schaffen. Wir begegneten dem Problem mit viel Trinken und ausreichend Pausen.
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| Vom Bildstock geschützte Pausenbank |
Wir erreichten den Bahnhof in Wiltingen nach einem steilen Abstieg sogar früher als geplant und waren dadurch schon kurz nach 14 Uhr wieder in Trier. Die Kneipe am Bahnhof war zu verlockend und wir haben den ersten Wandertag mit einem Radler ausklingen lassen.
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| Das zischt! |
Das war ein schöner Anfang, so darf es weitergehen!







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