Die Rückfahrt von Nimwegen dauerte ganz schön lang, Dörte und Elke waren die Fahrerinnen. Wir kamen ungefähr um 1:30 Uhr mit dem Auto bei Elke und Björn in Hamburg an. Wir haben nur noch schnell die Fahrräder in den Keller gebracht und das Gepäck ausgeladen, dann fielen wir ins Bett. Um 6:45 Uhr klingelte der Wecker und es ging mit dem Taxi zum Hauptbahnhof, um nach Warschau zu fahren.
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| Kulturpalast am Warschauer Zentralbahnhof |
Die Zugfahrt verlief unproblematisch bis auf den Schienenersatzverkehr zwischen Berlin und Frankfurt (Oder). Irgendetwas ist halt immer los! Wir hatten dadurch knapp 2 Stunden Pause in Frankfurt (Oder), die ich für zwei Caches nutzte.
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| Mittagspause in Frankfurt (Oder) |
Am Warschauer Bahnhof haben wir dann gleich die öffentlichen Verkehrsmittel ausprobiert und sind mit dem Bus zum Kongressort gefahren. Es ist ein modernes Kongresszentrum mit herrlich großen Zimmern. Wir übernachten hier für die folgenden zwei Wochen, während Elke und Björn zusammen mit Freunden ein Haus in der Nähe gemietet haben.
Die Anmeldung am Hotel und beim Kongress lief blitzschnell und wir haben viele Freunde wiedergesehen. Wir waren aber zu müde, um uns noch lange zu unterhalten, und gingen früh ins Bett. Für Unterhaltung der negativen Art sorgte dann aber mein Smartphone: Es unterbrach die reguläre Bedienung im Sekundentakt, meist mit der obskuren Benachrichtigung, dass es keine neuen Benachrichtigungen gäbe. Solche Fehler hatte ich vorgestern schon mal und ich vermute, dass es mit einem nur halb durchgeführten Systemupdate zu tun hat. Über Nacht gab es dann einen vollständigen Systemupdate auf Android 16 und bis jetzt benimmt sich das Smartphone wieder normal. Ich traue dem Frieden aber noch nicht so ganz ...
Heute gab es dann pünktlich um 11 Uhr die erste Runde. Ich verlor meine Partie gegen einen 1-Kyu, der im Nimwegener Go-Klub spielt. Irgendwie verlor ich im Mittelspiel das Gefühl für gute Form und lag schnell so weit hinten, dass ich aufgeben musste. Dörte hat dagegen eine zähe und langwierige Partie gewonnen.
Hier gibt es übrigens erstmals ganz strenge Anti-Betrug-Regeln, man muss sein Smartphone vollständig ausschalten. Früher wurde das Smartphone gerne genutzt, um die Partie mitzuschreiben - jetzt macht man das wieder von Hand.
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| Meine Partie-Mitschrift |
Nach einem Mittagsschlaf (es wird wohl noch etwas dauern, bis sich der Schlafrhythmus normalisiert hat ...) habe ich dann Cola eingekauft und den ersten Cache hier in Warschau gefunden.
Nachklapp zu Nimwegen:
42777 Teilnehmer haben die Vierdaagse erfolgreich beendet. Damit wurde der Rekord von 2016 (damals 42557) deutlich übertroffen. Das lag wohl auch daran, dass es nicht zu heiß war.
Anmerkungen von Dörte:
Mein Tischnachbar wurde aufgefordert, sein Handy vom Tisch zu nehmen und in die Tasche zu stecken. Das hat er auch getan, dabei aber die Taschen verwechselt und es in meine gesteckt. Da ich schon immer an einer leichten Form von Gesichtsblindheit leide, blieb mir nach meiner Partie nur übrig, nach einem gelben T-Shirt mit Panik im Auge zu suchen. Hat aber geklappt.
Technische Anmerkungen:
Während des Go-Kongresses werde ich nicht täglich, sondern nur ab und zu bloggen.



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