Heute ging es in die südliche Nachbarstadt Cuijk, aber leider nicht für Thomas und mich, weil wir nur 30 km laufen. Dadurch verpassten wir sowohl die Pontonbrücke über die Maas als auch die besondere Atmosphäre im Dorf Linden. Dieses Jahr waren dort alle Vorgärten zum Thema "Wilder Westen" geschmückt. Aber Thomas und mir blieb ja noch die Via Gladiola.
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| Routen für Tag 4 |
Die ersten 10 km waren identisch mit Tag 2. Heute haben wir auf diesem Abschnitt wieder einmal jemanden gesehen, der in Holzklompen gelaufen ist. Alle Achtung!
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| Ob das ohne Blasen funktioniert? |
Am Ende des Abschnittes haben wir eine Pause am Stadsdijk gemacht. An dieser Stelle wollte ich immer schon einmal Pause machen, aber besonders toll war das nicht. Immerhin wurde Thomas durch den ersten Kaffee des Tages endlich richtig wach.
Im weiteren Verlauf hatten wir nach links schöne Ausblicke auf eine Heide- und Moorlandschaft. Kurz hinter St. Waldrick kauften wir uns einen Becher Blaubeeren. In Overasselt wartete dann Annemarie auf uns.
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| Annemarie mit ihrer ganzen Ausrüstung |
Leider hatte sie nur kurz Zeit, um uns zu begrüßen, denn Elke, Kai und Charly sollten ja auch betreut werden. So aßen Thomas und ich den Apfelkuchen mit Sahne im idyllischen Garten des Heimatmuseums alleine.
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| Leckerer Apfelkuchen |
Jetzt waren es nur noch 9 Kilometer bis zum Treffen nahe bei Nieks und Annemaries Haus in Malden. Wir meldeten per WhatsApp eine voraussichtliche Ankunftszeit von 12:35 Uhr.
Nach dem Passieren von Overasselt kamen wir auf den Maasdeich. Diese lange Schlange von Wanderern, die sich kilometerweit hinzog, war schon sehr beeindruckend.
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| Eine Wandererraupe bis zum Horizont |
Wir kamen um 12:30 Uhr am Treffpunkt an und waren erst verwirrt, weil niemand auf uns wartete. Nach 20 Sekunden kamen aber Niek, Nathalie und Luise mit zwei Stühlen und dem gekühlten alkoholfreien Bier um die Ecke. Leider waren Dörte und Björn noch nicht da, die heute früh in Hamburg gestartet waren.
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| Pause in Malden mit Orden von Niek |
Es wurde schnell klar, dass Elke heute mit Charly und Kai ins Ziel laufen würde, denn Thomas und ich wollten nicht so lange warten. Immerhin blieben wir, bis Dörte und Björn um 13:05 Uhr ankamen.
Die letzten 8 Kilometer waren wieder herrlich! Es lief sich wie von selbst und die Füße hörten auf zu schmerzen.
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Der Turm der Stevenskerk am Horizont zeigt die Entfernung zum Ziel an |
Auf dem letzten Kilometer wurden Thomas und ich von einer Musikkapelle begleitet.
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| Musikalische Begleitung auf der Via Gladiola |
Wir waren gegen 14:50 Uhr ins Ziel und gönnten uns das verdiente Bier. Natürlich erst nach dem Anstecken der neuen Medaillen!
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| Thomas mit einem Kreuz mit Krönchen |
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| Bei mir gab es nur eine neue Ziffer 15 |
Elke, Kai und Charly kamen gegen 17 Uhr ins Ziel.
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| Kai (2 Mal), Charly (11 Mal) und Elke (10 Mal) |
Zuhause bei Niek und Annemarie gab es dann das von Dörte und Björn mitgebrachte Essen: Wuddeldick in veganer und normaler Variante. Als Nachtisch gab es danach ein Zitronen-Tiramisu.
Wir sind jetzt auf der Rückfahrt nach Hamburg mit einem vollgepackten Kleinwagen: 4 Personen, 2 Fahrräder, Kochutensilien und Elkes und mein Gepäck.
Morgen geht es weiter mit einer Zugreise nach Warschau zum europäischen Go-Kongress.
Meine Statistik: 30 km in einer Zeit von 7:51:34, 45000 Schritte
Wunderbar! Tolle Leistung! Glückwünsche, an diejenigen, die gelaufen sind und liebe Grüße an alle!!
AntwortenLöschenBrigitte G. aus B.