17 Juli 2025

Tag 3 - der Tag von Groesbeek

Heute wurde die östliche Nachbarstadt Groesbeek besucht:

 

Die Routen von Tag 3

Für mich begann der Tag mit einem Schreck: Smartphone nicht geladen, Wecker hat nicht geklingelt, ich habe verschlafen. Zum Glück nur um 25 Minuten, das konnte ich noch halbwegs aufholen. Trotzdem war es schwierig, Thomas in der Startzone zu finden, weil er schon viel weiter vorne in der Schlange für den Start stand. Er hat dann, nachdem sein Pulsband schon gescannt war, etwa 15 Minuten auf mich gewartet. In der Wartezeit wurden wir von einem gut aussehenden sportlichen älteren Herrn zur Gymnastik angeleitet, siehe Video.

Die Strecke begann wie gestern und bei Kilometer 7 bogen wir links ab in Richtung Malden. Zunächst ging es durch Felder voller Gladiolen, die alle noch morgen für die Via Gladiola geschnitten werden müssen.

Ganze Felder voller Gladiolen!

Auf diesem Abschnitt der Strecke wird traditionell Beschuit met Aardbeien (Zwieback mit Erdbeeren) angeboten. Da konnten wir natürlich nicht dran vorbeigehen ...

Thomas probiert Zwieback mit Erdbeeren

Wie jedes Jahr haben wir eine Pause bei Freunden von Niek und Annemarie gemacht, die in Malden direkt an der Strecke wohnen. Hier wurden wir mit Kaffee, Tee und Törtchen versorgt. Danach ging es auf den Deich des Maas-Waal-Kanals bis zum ungefähren Mittelpunkt der heutigen Strecke in Mook. Ab dann wurde es hügelig, denn zwischen Mook und Groesbeek lag der höchste Punkt des heutigen Tages.

Col du Bisselt, 8100 cm!

Dieser Berg war tatsächlich vergleichbar mit dem berühmten Zevenheuvelenweg, den wir etwas später hinter Groesbeek passieren sollten. Nachdem wir die Passhöhe überwunden hatten, haben wir bei einem Anwohner der Straße eine weitere Rast eingelegt.

In Groesbeek haben wir Elke getroffen, es hat also am dritten Tag nacheinander gut mit dem Timing geklappt. Oben auf dem Zevenheuvelenweg rasteten wir beim kanadischen Soldatenfriedhof.

Gedenkzeremonie am Soldatenfriedhof

Alle teilnehmenden Mititärgruppen führen hier eine Gedenkzeremonie durch, ganz egal aus welchem Land sie kommen. Wir haben nach dem Beobachten einer solchen Zeremonie am Zaun gerastet.

Es ist schwer, wieder aufzustehen, wenn man erst einmal sitzt!

Auf dem Weg zurück nach Nimwegen kamen wir bei einem Event-Cache vorbei. Damit war auch mein täglicher Cache erledigt und einen Becher Cola Zero bekam ich obendrein.

Die Straße nach Nimwegen führt direkt am Friedhof vorbei und hier hat Bert van der Lans, der in diesem Januar gestorben ist, seine letzte Ruhestätte gefunden. Er ist mit 71 erfolgreichen Teilnahmen der Rekordhalter und ich finde es sehr passend, dass er direkt neben der Strecke sein Grab hat.

Grab des Rekordhalters Bert van der Lans

Der Einmarsch bis zum Ziel war für Elke, Thomas und mich wieder fantastisch. Es gibt eine Straße, die ganz in Weiß geschmückt ist, und ein paar Hundert Meter weiter eine Straße, die ganz in Rot geschmückt ist.

Auch die Zuschauer hatten sich auf weiße Kleidung geeinigt!

Was für uns schön war, war für Kai und Charlie weniger schön, denn in diesen engen Straßen kam es kurz vor dem Ziel für sie zu Staus. Zum Glück wurde die Frist zum rechtzeitigen Erreichen des Ziels um 15 Minuten verlängert. Aber Kai und Charlie hätten es mit 16:59 Uhr sowieso gerade eben noch geschafft!

In der roten Straße gab es Staus

 Wir ließen den Tag wieder mit einem Feierabendbierchen ausklingen:



Noch ein paar Eindrücke von der Strecke:

Disco Boy sorgt für Musik

Der Spaßmacher bei Start und Ziel

Follow-Up zum Hund im Rucksack: Der Läufer wurde nicht disqualifiziert, sondern hat aufgegeben. Der volle Bericht auf Niederländisch findet sich hier.

Meine Statistik: 30,5 km in einer Zeit von 7:30:01, 45.000 Schritte

Technische Anmerkungen:

Morgen kommt der Bericht wahrscheinlich später, weil wir am Abend noch zurück nach Hamburg fahren.

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