Costa Maya ist eine kleine Touristenregion, die quasi aus dem Boden gestampft wurde. Es gibt einen großen Pier für mehrere Kreuzfahrtschiffe, eine Shopping Mall, Restaurants und lange schmale Sandstrände. Wir hatten vorab einen Landausflug gebucht zu den Maya-Ruinen von Chacchoben mit anschließendem Baden in der Bucht der sieben Farben - insgesamt 5 Stunden, Treffen um 13:30 Uhr. Das klang problemlos machbar bei einem Hafenaufenthalt von 13:00 bis 19:30. Ganz so einfach war es aber nicht: Erst heute früh erfuhren wir, dass die Hafenzeiten in New-Orleans-Zeit angegeben wurden, die Ortszeit aber eine Stunde später war. Wir sollten also um 14:00 Uhr Ortszeit anlegen, es wurde nachher sogar 14:15 Uhr. Ob das mit dem extern gebuchten Ausflug klappen würde, war ziemlich unklar und wir gaben ordentlich Gas, um rechtzeitig am Treffpunkt zu sein. Der sollte sich 400 Meter vom Hafenausgang entfernt befinden. Klingt einfach, aber die 600 Meter Mole und die 800 Meter Zwangswegführung in Schleifen durch die Shoppingmall kamen etwas unerwartet.
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| Costa Maya |
Am Ende hat alles noch geklappt, wir haben den Plan allerdings geändert: Statt des Badens in der Bucht der sieben Farben gab es für uns einen einstündigen Besuch am Strand in Hafennähe. Mit dem Kleinbus ging es in einer Stunde auf schnurgeraden Straßen zu den Maya-Ruinen. Dort kamen wir um 16 Uhr Ortszeit an, das ließ uns gerade noch genug Zeit für die einstündige Führung, bevor der Park zumachte.
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| Archäologiepark Chacchoben |
Drei Tempel sind restauriert worden und sind tolle Fotomotive. Sie sind nicht so groß wie diejenigen, die wir in Palenque und Tikal auf unsere Weltreise gesehen haben. Trotzdem waren sie ziemlich beeindruckend, der höchste Tempel ist etwa 27 Meter hoch.
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| Vor dem höchsten Tempel |
Man darf die Tempel nicht besteigen, aber es gibt Maya-Treppen zwischen verschiedenen Ebenen des Geländes, die man als Besucher bewältigen soll. Stufenhöhen von 40 cm sind da keine Seltenheit, das war ganz schön anstrengend. Und bergab war es auch ganz schön steil!
| Vorsichtiges Hinabklettern - es wurde immer steiler! |
| Lebensbaum |
Die Rückfahrt dauerte auch eine Stunde und wir waren gegen 18:00 Uhr Ortszeit wie versprochen am Strand. Wir bekamen ein Wristband, das uns zu zwei Drinks und einer kleinen Mahlzeit berechtigte, was wir aber nur zum Teil ausgenutzt haben. Beke, Stefan und ich wollten noch einmal Baden und dafür war der Strand ideal.
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| Endlich mal wieder im Meer schwimmen! |
Unser Kreuzfahrtschiff lag als einziges noch am Pier, als wir in der Dunkelheit dorthin zurückkehrten. Morgen geht es nach Belize!
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| Carnival Liberty bei Nacht |
Anmerkungen von Dörte:
Heute beim Frühstück gab es folgende Kombi zu sehen: Haferschleim mit Rührei und Ketchup - jeweils gleiche Mengen. Börks!
Beim Ausschiffen wurde heute auch noch ein "Stadtplan" verteilt. Es war ein Plan der extra gebauten Tourieinkaufsstadt. Witzig daran war der dicke Hinweis auf die vier Selfiespots: On the pier with the ship, with the mayan dancers, napping in a hammock und at the swim up bar.
Technischer Hinweis:
Dieser Post wurde am 19.11.2025 nacherdasst, weil das Internet nach der Rückkehr nicht zur Verfügung stand. Datum und Uhrzeit der Veröffentlichung wurden rückdatiert, damit über dem Beitrag das Datum des Ausflugs steht.





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