25 November 2025

Oak Alley Plantation


Heute war unser letzter Tag in New Orleans. Dörte, Jana und ich haben eine Bustour zu einer Plantage unternommen, während Beke und Stefan mit einem Boot durch den Sumpf gefahren sind. Da wir am Abend zurückfliegen wollten, haben wir zuerst unser Gepäck bei einer Aufbewahrungsmöglichkeit abgegeben. Danach blieb sogar noch Zeit für ein gemeinsames Frühstück in einem Restaurant, bevor die Touren losgingen.

Gepäck abgegeben!

Unsere Tour führte uns etwa 1,5 Fahrstunden Mississippi-aufwärts mit dem Bus, meist auf der Straße von gestern, der Interstate 10. Aber diesmal in Richtung Westen. Beeindruckend war die Hochbrücke mit dem Ausblick auf den Mississippi.

Mississippi

Die Oak Alley Plantation ist ein typisches Südstaaten-Plantagenhaus mit Säulen und umlaufendem Balkon. Die große Besonderheit war die grandiose Allee alter Eichen.

Auf der Allee der alten Eichen

Früher gab es mehr Gebäude als heute, z. B. eine separate Küche, zwei Garçonnières (das sind Gebäude für die groß gewordenen Kinder), Toiletten und natürlich die Unterkünfte für die Sklaven. Von den Gebäuden für die Sklaven sind sechs wiederhergestellt worden und beherbergen heute eine Ausstellung über das Leben der Sklaven auf der Plantage. Das war sicher der emotionalste Teil des Besuchs.

Quartiere für die Sklaven

Durch das Herrenhaus bekamen wir eine Führung, von der ich allerdings nicht viel mitbekommen habe. Die Führerin redete zu schnell, zu leise und zu undeutlich. Trotzdem bekam man einen guten Eindruck, wie das Leben hier vor 150 Jahren abgelaufen ist. Leider durfte man drinnen keine Fotos machen. Im Außengelände gab es noch zwei formale Gärten und einen privaten Friedhof der letzten hier lebenden Besitzerfamilie.

East Garden

West Garden

Friedhof der letzten Besitzerfamilie

Das Wetter war heute wechselhaft, aber es war uns wohlgesonnen. Die heftigen Regenschauer gab es in der Nacht, während der Busfahrt und während der Führung im Herrenhaus. Auf der Rückfahrt haben wir aus dem Bus heraus noch eine Reihe weiterer prächtiger Südstaaten-Plantagenhäuser gesehen, von denen viele die Kulisse von Spielfilmen waren. Unter anderem auch von "Django Unchained".

Drehort von Django Unchained

Zurück in New Orleans haben wir Beke und Stefan getroffen, die von ihrer Sumpfboottour ebenfalls begeistert waren. Nach einem kurzen Essen sind wir im Stau zum Flughafen geschlichen, waren aber deutlich rechtzeitig da. Jetzt sitze ich am Gate und hoffe, den Blog noch fertig zu bekommen, bevor das Boarding beginnt.

Anmerkungen von Dörte:

Fallen aus, weil das Boarding beginnt.

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