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| Bestes Wetter am Seetag |
Gestern Abend hatten wir zum ersten Mal Dinner an Bord. Natürlich drängt sich da der Vergleich mit der Cunard-Linie auf, denn beide Reedereien gehören zum selben Kreuzfahrt-Konzern. Eindeutiger Sieger ist dabei Cunard: 5 statt 3 Gänge, stilvolle Karte in Ledereinband statt Aufsteller mit QR-Code, hinterher Kaffee oder Tee und Pralinen statt gar nix. Das klingt fatal, aber es war dennoch ein gutes Essen - nur eben etwas anders.
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| Abendessen im Hauptrestaurant |
Skurril wurde es allerdings, als alle Kellner plötzlich zur Rap-Musik wild rumtanzten - kann man machen, muss man aber nicht. Man sagte uns, wir müssten heute mitmachen - mal sehen.
Bei der Abendshow war es ähnlich: Es war die Welcome-Aboard-Show. Gesang und Tanz waren sehr gut, aber die 35-minütige Einführung durch einen hyperaktiven Entertainment-Direktor hätte es bei Cunard nicht gegeben. Hier stehen offensichtlich auch Mitmachformate im Sinne des Nachstellens von TV-Show-Formaten hoch im Kurs. Zugegeben: Der Shake-Your-Ass-Wettbewerb, bei dem man Pingpongbälle aus einem auf den Hintern geschnallten Kästchen mit 2 seitlichen Löchern schleudern sollte, war lustig anzusehen. Bei Cunard aber undenkbar …
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| Zum Glück wurden wir nicht ausgewählt ... |
Stefan und Beke waren schon vor dem Frühstück im Fitnessraum und berichteten anschließend davon, dass er fast überfüllt gewesen wäre. Beim gemeinsamen Frühstück dann die nächste Überraschung: Tee und Kaffee gab es natürlich umsonst, aber Janas Pfefferminztee musste aus der Bar geholt werden und kostete 3,84 $ plus Steuern und Servicegebühren.
Am Vormittag habe ich ein paar Tausend Schritte gemacht auf dem Promenadendeck. Leider kann man hier keine Runde ums Schiff laufen, sondern ist auf eine Strecke von ca. 150 Metern beschränkt. Die kann man aber gut hin- und herlaufen. Danach habe ich die anderen in unserem Lieblingsbereich getroffen, der Serenity Bar oben auf Deck 12. Das ist ein Bereich nur für Erwachsene mit kostenlosem Eiswasserausschank. Den braucht man auch bei diesen Temperaturen.
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| Bei der Serenity-Bar |
Ich habe mit Dörte Go gespielt und mit 6 Steinen verloren. Ein Sitznachbar hat sich geoutet, dass er schon mal Go gespielt hätte, und Dörte und ich haben je eine Vorgabepartie gegen ihn gespielt. Nach dem Mittag habe ich dann gelesen und mit Beke Streitpatience gespielt - jeder hat einmal gewonnen.
Dörte ist mit Jana und Stefan zum Workshop "Build a Bear" gegangen - ein typisches Event für Kinder mit ihren Eltern. Beide Kinder kamen glücklich mit einem Knuddelbären zurück - jetzt sind wir mit Friedrich von Sachsen und Onkel Wubbelwabba schon zu siebent in unserer Reisegruppe.
| Jana mit Onkel Wubbelwabba und Stefan mit Friedrich von Sachsen |
Wir nehmen das alles mit Humor und es gefällt uns sehr gut. Das Wetter war heute sonnig und heiß und wir hoffen, dass die dunklen Wolken, die wir am Horizont sahen, an uns vorbeiziehen.




Zum Elefanten nachmachen: hast du "Törööö" gesagt? Und wenn ja, ist es verstanden worden? Nach meinem Wissen tun das nur deutsche Elefanten.
AntwortenLöschenLiebe Grüße von Brigitte
Moinsen, also heute ist der Rap-Gig von Janminem - unbedingt Fotos!
AntwortenLöschenLG an alle
Heyo
Hallo Heyo, ich muss Dich enttäuschen: Gestern gab's beim Abendessen keinen Tanz zu Rap-Musik, sondern nur eine Gesangsdarbietung.
LöschenLG Jan