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| Castle Dunvegan |
Das Gelände beherbergt auch eine große Gartenanlage, deren Geschichte bis in das 18. Jahrhundert zurückreicht. Genau genommen sind es vier formale Gärten und ein Stück Wald. Wir begannen unseren Rundgang mit dem Wassergarten, der rund um einen Bach mit Wasserfall angelegt war.
| Wassergarten |
Der "Walled Garden" war mit einer hohen Mauer umgeben. Das dient dazu, dass man Pflanzen vor Wind und Wildfraß schützen kann. Früher wurden hier zum Beispiel Gewürz- und Heilpflanzen angebaut. Heute sind es eher Zierpflanzen und in der Mitte der Anlage befindet sich eine Laube mit Ruhebänken. Die wurde übrigens von Pricess Anne eingeweiht.
| Walled Garden |
Bevor wir zum dritten Garten gingen, haben wir einen Abstecher zum Bootsanleger gemacht. Von hier hätten wir einen Ausflug zu den Seerobben machen können, aber das hatten wir schon für morgen geplant. Für den Blick auf das Castle von der Wasserseite hat sich der Abstecher aber gelohnt.
| Dunvegan Castle von der Wasserseite |
Der "Round Garden" hat in der Mitte radial angeordnete Beete mit Wildblumen und eine große gepflegte Rasenfläche. Dominiert wird er aber von einem Monkey Puzzle Tree aus Chile - so einen Baum hatte ich noch nie vorher gesehen.
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| Monkey Puzzle Tree |
Ich weiß gar nicht, ob man hier von Nadeln oder von Blättern sprechen kann. Das sieht jedenfalls schon sehr seltsam aus! Den Rhododendrongarten und das Waldstück haben wir ausgelassen. Der Wald war wohl ursprünglich mal eine Baumschule, damit die Anwohner der Dörfer Bäume um ihre Häuser pflanzen können. Vor einigen Jahrhunderten hat man nämlich die Wälder abgeholzt, damit Schafe dort weiden und keine Räuber sich darin verstecken können.
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| Nadeln oder Blätter? |
Die Besichtigung des Gebäudes hat auch viel Spaß gemacht. Es gab viele Erinnerungsstücke an Begegnungen mit Royals und an Clan-Treffen der MacLeods. Offensichtlich gibt es auch so etwas wie ein Clan-Parlament!
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| Abstammungstafel des Clans MacLeod |
Hier trafen wir auch wieder auf Spuren von Flora MacDonald, die Bonnie Prince Charlie zur Flucht verholfen hatte. Damals waren die MacDonalds und die MacLeods sich noch spinnefeind, weil die MacLeods auf seiten der Engländer standen. Später hat dann eine Tochter von Flora einen MacLeod geheiratet und sie hat einige Jahre in diesem Castle gelebt.
| Ahnengalerie im Speisezimmer |
Insgesamt haben wir etwa drei Stunden auf dem Gelände verbracht. Danach ging es dann zum Neist Point Lighthouse. Dieser Leuchtturm liegt malerisch schön an der Spitze einer Landzunge. Man braucht nur 12 Meilen auf einer Single Track Road bis zum Ende zu fahren und dann einen Kilometer zu Fuß gehen. Klingt einfach, aber es gab zwei Probleme:
- Viel Verkehr, denn nicht nur wir hatten diese Idee. Vor allem die dicken Wohnmobile waren bei den Passing Places manchmal problematisch.
- Das Wetter war sehr instabil und brachte Regen, Nebel und Sonnenschein in schnellem Wechsel. Für das Fotografieren ist das ganz schön, aber wenn die Hose völlig durchnässt ist, wird es kalt. Starken Wind gab es übrigens immer!
| Regen im Anmarsch |
Dörte hat sich gegen den einen Kilometer langen Abstieg zum Leuchtturm entschieden, wegen des Regens und auch wegen ihrer Knie. Ich dagegen wurde unten am Leuchtturm mit strahlendem Sonnenschein belohnt.
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| Leuchtturm mit Nebelhorn |
Hinter dem Leuchtturm gab es zur See hin noch ein Feld mit Steinpyramiden. Deren Bedeutung hat sich mir noch nicht erschlossen, meine erste Assoziation war ein Friedhof. Das stimmt aber vermutlich nicht.
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| Steinpyramidenfeld |
Auf dem Rückweg haben wir noch einen kleinen Umweg gemacht, um den täglichen Geocache zu suchen. Dabei konnten wir einen Wasserfall sehen, der direkt über die Klippen ins Meer fällt.
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| Wasserfall direkt ins Meer |
Am Schluss des Tages gab es dann noch einen Schreck, als wir unsere Buchungen kontrolliert haben: Wir müssen morgen schon abreisen, dabei hatte ich immer übermorgen im Sinn. Was ist nun mit unserem geplanten Bootsausflug für morgen? Wir werden versuchen ihn vorzuverlegen, dann können wir ihn bei frühem Aufbruch auf dem Weg doch noch durchführen.
Anmerkungen von Dörte:
Dörte hat sich dagegen entschieden, den Weg zum Leuchtturm weiter zu
gehen, weil sie schon fast völlig durchnässt war (bei ganz durchnässt
wäre es egal gewesen - nasser als nass geht ja nicht).
Unser
Vermieter hat übrigens ganz stolz erzählt, dass er als Kind mal im
Castle gewohnt hat. Wenn die Familie des Lords nicht im Hause war, hatte
sein Vater die Aufgabe, im Haus für Ordnung zu sorgen. Er wäre gerne
die langen Gänge entlanggelaufen. Er erzählte auch, dass die
Herrschaften sich auch im Dorf zeigen würden. Ist wohl immer noch was
Besonderes.
Magnet:
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| Diesmal mit akustischem Effekt! |
Karte:








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