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| Nordseeküste bei Robin Hood's Bay |
Auf dem Weg zur Küste sind wir ganz nahe an einem Hügel mit dem Namen Roseberry Topping vorbeigefahren, der immer wieder mit dem Matterhorn in der Schweiz verglichen wird. Wir haben ihn spontan Pyramidenberg getauft, denn die Pyramide am Gipfel ist schon markant.
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| Roseberry Toppings, via Wikimedia Commons |
Robin Hood's Bay ist ein bezauberndes kleines Fischerdörfchen mit einer steilen Dorfstraße hinunter zum Strand. Das Auto muss man oben parken und kommt um den steilen Ab- und Aufstieg nicht herum. Auf der Dorfstraße ist viel Fußgängerverkehr durch Touristen, aber das Dorf hat auch viele Seitengässchen, zu denen uns ein Adventure Lab Cache führte. In diesen Gässchen war nicht viel los, aber sie waren sehr hübsch anzusehen.
| Gässchen in Robin Hood's Bay |
Das Dorf hat uns sehr gut gefallen, wir waren fast drei Stunden dort. Unter anderem sind wir auch ein Stück auf einem steilen Küstenpfad gewandert, um auch den traditionellen Geocache in diesem Ort zu finden.
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| Steiler Küstenpfad |
Nach einem Mittagessen mit Fish und Chips ging es weiter nach Whitby. Whitby ist bekannt durch den Seefahrer James Cook, der hier ausgebildet wurde und dessen Schiffe für die Südseereisen hier gebaut wurden, sowie vor allem Bram Stoker, den Autor von Dracula. Als Graf Dracula per Schiff nach England kam, lief er hier im Hafen von Whitby ein.
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| Hafen von Whitby |
Dörte wollte gerne die Ruine Whitby Abbey besichtigen, aber ein Eintritt von 14,50 Pfund erschien mir zu teuer. Daher haben wir uns aufgeteilt: Dörte hat Spuren von Dracula in den Ruinen gesucht, während ich die 199 Stufen zum Hafen hinabgestiegen bin. Ich glaube, dass wir beide unsere jeweilige Entscheidung nicht bereut haben, denn zumindest mir hat der Hafen super gefallen.
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| Auf den 199 Stufen zum Hafen |
Ich habe heute zum ersten Mal auch ein Schild gesehen, welches auf den King Charles III Coast Path hinweist. Anlässlich der Krönung ist er umbenannt worden, vorher hieß er England Coastal Path. Wenn er einmal fertig ist, soll er etwa 4300 km lang sein. Nur der englische Teil, da kommt noch Wales und Schottland hinzu. Wahrscheinlich ist das nichts mehr für mich, aber reizvoll ist es schon ...
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Wegweiser zum King Charles III Coast Path |
Die Mole im Hafen ging sehr weit nach draußen, einige hundert Meter bin ich zum Schluss auf einer Brückenkonstruktion gelaufen. Das hätte Dörte bestimmt auch gefallen (wenn die 199 Stufen nicht gewesen wären ...).
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| Hafenmole von Whitby |
Das letzte Ziel war die Statue Angel of the North, die nahe bei Newcastle zwischen zwei Autobahnen aufgestellt wurde. Diese Statue beeindruckt vor allem durch ihre Größe: Die Flügelweite des Engels ist größer als die Fackelspitze der Freiheitsstatue hoch ist! Das war wunderbar für ein paar schöne Fotos geeignet!
| Vor dem Angel of the North |
Wir übernachten in einem Autobahnmotel kurz nördlich von Newcastle. Morgen soll es nach Schottland gehen!
Anmerkungen von Dörte:
| Whitby Abbey von innen |
Zelda ist eine Hylianerin, also ein Mensch mit Elfenohren und keine Elfe. Was man nicht alles so lernt wenn man eine Ruine besichtigt. Ein japanisches Paar hatte Whitby Abbey als Location für ein Photoshooting ausgesucht.
| Zelda aus einem Computerspiel |
Beim Angel of the North haben wir natürlich Bilder gemacht, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Ich habe allerdings keine Fotos von dem danebenliegenden kleinen Wäldchen gemacht. Das hat sich zu einer Gedenkstätte entwickelt. Memorabilien wurden in die Bäume gehängt, Blumen und teilweise auch Gedenktafeln abgelegt. Die Nähe zum großen Engel inspiriert Menschen wohl dazu.
Magnet:
Karte:








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