17 September 2025

Durdle Door und Fahrt nach Brighton

Die Zeit in England geht langsam zu Ende. Von den vorher geplanten Zielen waren noch das Naturdenkmal Durdle Door und der Besuch bei Freunden offen. Danach soll es dann wieder aufs Festland gehen. Heute war daher die Durdle Door, ein großartiger Felsbogen an der Südküste, an der Reihe.

Vor der Durdle Door

Die Fahrt zum Durdle Door Car Park dauerte nur 30 Minuten, der Abstieg bis zum Strand deutlich länger. Es war sehr windig und die Treppenstufen waren steil. Wir überlegten ernsthaft, den  Abstieg zum Strand auszulassen und es beim Blick vom Aussichtspunkt zu belassen.

Blick vom Aussichtspunkt auf die Durdle Door

Immerhin konnten wir von dort auch die sich aufdrängende Trickaufnahme machen, nach der ich Dörte auf ewig hätte hier stehen lassen müssen, damit der Bogen nicht zusammenbricht. 

Dörte stützt den Bogen

Der Grund dafür, dass wir zuerst nicht absteigen wollten, war eine Treppe ohne Geländer bei extrem starkem Wind. Dörte: "Kein Foto ist dieses Risiko wert! Oder doch?" Die Antwort war schließlich: "Doch!" Zwei junge Mädchen halfen uns gebrechlichen alten Menschen die Treppe herunter. Es hat sich gelohnt, die Angst zu überwinden!

Die gefährliche Treppe

Die Tür vom Strand aus

Der Strand

Der Weg hinauf erschien uns dann gar nicht mehr so gefährlich, aber er war sehr anstrengend. Ich habe ihn trotzdem noch bis zum Gipfel des Hügels verlängert, weil dort ein Cache liegt. Einen Trigonometrie-Punkt und ein Hügelgrab gab es dort auch. Und natürlich Sturm vom Feinsten!

Trigonometrie-Punkt und ein Hügelgrab

Völlig durchgepustet haben wir uns auf die Fahrt nach Brighton gemacht. Unterwegs gab es noch einen Cache in der Grafschaft Hampshire und einen weiteren in der Grafschaft West Sussex bei einem Superstore in Chichester. Dort haben wir dann auch Rast gemacht und zu Mittag gegessen.

Unser Hotel liegt in Brighton, ganz nahe bei der Station Preston Park. Das habe ich extra so ausgesucht, denn morgen will ich eine Cache-Tour mit dem Zug machen in die Regionen Englands, bei denen wir sonst nicht vorbeikommen (East Midlands, Eastern England und London). Das Ticket hatte ich mir schon heute früh online gekauft und wollte es heute Abend am Automaten in der Station abholen. Pustekuchen, drei Automaten waren Out of Service. Ich fragte beim Help-Point nach, was ich denn tun könne. Nach gefühlt 10 Minuten meldete sich auch jemand und schlug vor, zum Ticket-Office der Station zu gehen, das würde erst in 40 Minuten schließen. Tatsächlich hatte ich das übersehen - weil es schon längst geschlossen war! Englische Bahnen haben wohl auch ihre Probleme ...

Das Ticket-Office hat wohl früher Feierabend gemacht ...

Anmerkungen von Dörte:

Leid tat mir die Gruppe Soldaten, die im Laufschritt den Küstenpfad entlang eilten. Mit vollem Gepäck. 

Ein Nachtrag noch zu gestern: Wir waren im Seebad in einem typisch englischen Amüsiertempel. Da gibt es doch so Automaten, in die man 2-Pence-Stücke einwirft, die dann nach vorn geschoben werden. Ich hatte den totalen Ehrgeiz, einen von den darin eingestreuten Schlüsselanhängern zu erhalten. Der wollte aber nicht fallen! Es war kurz vor Feierabend und ich habe dringend gebeten, doch noch ein wenig probieren zu dürfen. Der Angestellte hat geseufzt, den Apparat aufgeschlossen und mir den Anhänger gegeben. Feierabend!🤣🥰

Karte:

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