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| Kathedrale Notre-Dame |
Im Vorfeld haben wir versucht, Tickets online mit einem Timeslot zu reservieren, aber das funktioniert nicht. Der Eintritt ist frei und man muss sich einfach vor der Sicherheitskontrolle anstellen. Das dauerte dann bei uns etwa 25 Minuten und fühlte sich ein wenig an wie am Flughafen. Die Kontrolle war aber im wesentlichen nur eine Taschen- und Rucksackkontrolle und ging zügig voran.
| Das Hauptschiff |
Die Kirche ist innen sehr hoch, das fällt sofort auf. Die Farben sind alle frisch und kräftig nach der Restaurierung. Ich merkte das besonders an den bemalten Holzschnitzereien an der Außenseite des Chores.
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| Abendmahlszene an der Außenseite des Chores |
In manchen Seitenkapellen ist neben restaurierten alten Kunstwerken auch zeitgenössische Kunst zu sehen. Ein interessanter und meiner Meinung nach passender Ansatz.
| Neue und alte Kunst in einer Seitenkapelle |
Nach dem Verlassen der Kathedrale sind wir an der Baustelle der Renovierung der Seitenfassade vorbeigegangen. Der gesamte Baustellenzaun ist mit großen Informationstafeln über die Restaurierung nach dem Brand versehen. Man kann das im Internet nachlesen, sehr interessant!
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| Infotafeln zur Restaurierung am Baustellenzaun |
Weitere Pläne hatten wir vorher nicht gemacht und daher entschlossen wir uns spontan, doch einmal dahin zu gehen, wo man jetzt wieder in der Seine schwimmen kann. Da waren wir aber zu spät, denn der Betrieb lief nur bis zum 31. August. Von Badebetrieb war nichts mehr zu sehen.
| Kein Badebetrieb mehr in der Seine |
Also guckten wir nach Caches und siehe da, auf der Île Saint-Louis gab es viele Orte, zu denen uns Adventure Labcaches etwas erzählen konnten. Die Île Saint-Louis ist die Nachbarinsel der Insel, auf der Notre-Dame steht. Ursprünglich waren es sogar einmal zwei Inseln, die später durch das Zuschütten eines Seine-Armes verbunden wurden. Die Liste der Leute, die auf dieser Insel gelebt haben, liest sich wie ein Who is Who in Frankreich. Wir haben unter anderem die Häuser von Marie Curie, Georges Pompidou und Charles Baudelaire gesehen. Von wem ich aber noch nie etwas gehört hatte war Raymond Berthillon. Viele hielten ihn für den besten Speiseeis-Hersteller der Welt.
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| Eisgeschäft Berthillion - heute leider geschlossen |
Und jetzt sahen wir es: Alle Restaurants und Cafés in der Gegend werben damit, dass sie Eis aus dem Hause Berthillon anbieten. Da musste Dörte bei einer Pause in einem Café dieses Eis dann auch mal probieren. Sehr lecker!
| Kuchen mit Eis von Berthillon |
Er soll allerdings auch Geschmackssorten wie Gänseleberpastete angeboten haben. Ob Dörte das auch geschmeckt hätte? Wir haben es nicht ausprobiert. Genauso wenig wie einen Turmaufstieg bei Notre-Dame. Seit drei Tagen ist das wieder möglich und wir haben es leider erst beim Aufbruch zurück nach Massy festgestellt. Es wird ja nicht unser letzter Besuch hier gewesen sein!
| Wir kommen wieder! |
Anmerkungen von Dörte:
Eigentlich ist es so gewesen, dass ich Jan allein habe cachen lassen, während ich gemütlich draußen am Ufer der Seine mit meinem Kaffee in der Sonne saß. Habe mich aber auf Vanilleeis beschränkt. Diese experimentellen Sorten sind nichts für mich.
Habe dabei interessiert die Diskussion am Nachbartisch verfolgt, wieviel Geld man für ein Hochzeitskleid ausgeben können solle. Da traf die Meinung „lieber ein preiswertes Abendkleid“ auf „DER Tag deines Lebens, 3.000 Dollar“. War eine lebhafte Diskussion, aber ohne Einigung.
Alles wäre supergut gewesen. Nur der Akkordeonspieler konnte lediglich den Anfang eines bestimmten Liedes spielen. Dafür, dass er diesen Teil immer wiederholte, war er erstaunlich schlecht. Übung hilft halt nicht immer.
Karte:




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